Die Planung eines Restaurierungsprojektes umfasst einige wichtige Aspekte:

Das zu bearbeitende Objekt sollte fotografiert werden, um die (gewünschte) Veränderung zu dokumentieren.

Das Objekt aus Holz muss auch auf eventuellen Holzwurmbefall untersucht werden, wenn er festgestellt wird, sollte man ihn sofort, noch vor der Behandlung des Möbelkorpus, bekämpfen: Wenn man Wurmlöcher sieht, bedeutet es noch nicht, dass es sich um noch aktive Holzwürmer handelt. Wenn das Möbel eine Woche lang auf Zeitungspapier steht, man gegen die betroffenen Stellen klopft und Sägemehlhäufchen erscheinen, kann man davon ausgehen, dass es sich um aktive Holzwürmer handelt. Dann sollte man schnell handeln, Holzwürmer können sich schnell weiterausbreiten.

Dann geht es um die Oberflächenbehandlung des Möbelstücks. Man muss sich ein genaues Bild von der Politur oder gegebenenfalls von der Fassung machen. Dafür könnte man einen Teststreifen an einer unauffälligen Stelle anlegen.

Als nächster Schritt folgt die Reinigung des Möbelstücks. Erst danach kann man die vorliegenden Schäden feststellen und auch die Holzart, um die es sich handelt.

Nun fängt die Arbeit für den Restaurator erst richtig an. Man erstellt erst einmal eine Liste mit den notwendigen Reparaturarbeiten. Man muss überprüfen, ob die (alle) notwendigen Arbeitsmaterialien vorhanden sind. Ebenfalls darf nicht vergessen werden, etwaige Sicherheitsvorkehrungen zu berücksichtigen.