Ist eine leider aussterbende Furniertechnik, bei der mit Skalpell aus ca. 1-3 mm dicken, exotischen Furnieren Muster oder Figuren geschnitten und auf Blindholz (zumeist ein stabiles Holz wie Buche, Eiche oder ähnlich) aufgelegt und anschließend verleimt wird. Ähnlich wie ein Puzzle bildet sich schließlich eine Figur oder ein Bild.

Neben dieser Furniertechnik beinhaltet Marketerie auch das Zusammenspiel verschiedener Materialien, wie z. B. Messing, Gold, Silber oder Zinn zusammen mit Horn, Schildpatt und Furnier. Diese werden in teilweise dramatisch vielen Lagen miteinander kombiniert und in aufwendiger Feinarbeit intarsiert eingelegt und ergeben so dreidimensionale Vexierspiele um das Auge zu betören.

Diese Technik nahm ihren Anfang im Spätbarock und wurde in Italien um 1600 entwickelt und im Frankreich des 17. Jh. verfeinert. Möbel dieser Art kann man oft in Museen oder Schlössern bewundern.

Auch die dreidimensionale Legemöglichkeit hat viele Meister inspiriert, Kunstwerke mit bleibendem Ausdruck zu unserem Erstaunen zu schaffen.

Es ist ein ganz besonderer Reiz, fein gearbeitete Handwerkskunst zu sehen, die vor Jahrhunderten entstand und dennoch zeitlos elegant auf uns wirkt.

Denn eins steht fest: Intarsienarbeiten verbleichen nicht. Man kann sie jederzeit wieder zu brillantem Leben erwecken.

Sie bedürfen eben nur einer Auffrischung nach langer Existenz. Und das erledigen wir mit Hingabe und großer Freude für Sie.